Satzung

Satzung

§1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen “Interessengemeinschaft für den VW Bus Typ2 T3″, kurz: “IG-T3″
  2. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
  3. Nach der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“
  4. Sitz des Vereines ist der jeweilige Wohnort des 1.Vorsitzenden.

 

§2 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

 

§3 Zweck

  1. Der Verein bezweckt die Wahrnehmung und Vertretung gemeinsamer Interessen der Liebhaber des VW Transporter/Bus Typ2 T3 von 1979-1992, kurz: T3. Dazu gehören folgende Tätigkeiten:
    1. Unterstützung und Förderung bei Erhalt bzw. originalgetreuer Restauration von T3-Fahrzeugen
    2. Mithilfe bei Gutachten zur Ermittlung des Fahrzeugwertes und Weitergabe von Gutachten vergleichbarer Fahrzeuge,
    3. weltweite Betreuung und Beratung in allen Fragen rund um den T3,
    4. Vermittlung von Kontakten und Freundschaften der Mitglieder untereinander,
    5. Hilfeleistung bei der Ersatzteilbeschaffung, gemeinsame Organisation von Nachfertigungen,
    6. Erkundung und Publikation günstiger Einkaufsmöglichkeit aller Teile rund um den T3, neu und gebraucht,
    7. Sammlung von dokumentarischem Material und Informationen, Weitergabe und Veröffentlichung (auch über das Internet) an Mitglieder und Interessierte,
    8. Repräsentation der T3-Liebhaber gegenüber Herstellerfirmen und in der Öffentlichkeit (Messen, Ausstellungen, Oldtimerveranstaltungen etc.),
    9. Veranstaltung von Treffen für Mitglieder und Interessierte, gemeinsame Fahrten zu Treffen anderer Organisationen.
  2. Der Verein verfolgt keine Geschäftsinteressen und dient ausschließlich privaten, nicht kommerziellen Interessen ihrer Mitglieder. Mit seinen Tätigkeiten strebt er keinen finanziellen Gewinn an. Etwaige Überschüsse kommen dem Vereinszweck zugute.
  3. Der Verein tritt als Ansprechpartner für die Volkswagen AG, speziell die Nutzfahrzeugsparte, bezüglich fahrzeug-historischen Interessen auf Oldtimerveranstaltungen, VW-Bus-Treffen, Messen und ähnlichen Veranstaltungen auf.

§4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, auf Antrag auch eine juristische Person.
  2. Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Bestätigung der Annahme des Antrags durch den Kassenwart und durch die erste Beitragszahlung.
  3. Die Mitgliedschaft beinhaltet die Einwilligung eines jeden Mitglieds, dass dessen vollständiger Name und Adresse in ein drucktechnisches, elektronisches oder sonstiger Weise erstelltes Mitgliederverzeichnis aufgenommen wird.
  4. Jedes Mitglied, das mindestens 18 Jahre ist, hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung. Bei juristischen Personen sind die Vorstandsmitglieder oder Geschäftsführer berechtigt, die Mitgliedschaftsrechte auszuüben.
  5. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar oder vererblich.
  6. Für Paare besteht die Möglichkeit einer “Partnermitgliedschaft” zu ermäßigtem Beitrag. Beide Partner sind stimmberechtigt, werden aber unter einer Mitgliedsnummer geführt. Nichteheliche Paare sind den ehelichen gleichgestellt, ebenso gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften.
  7. Für andere Interessengemeinschaften und Vereine ähnlicher Zielsetzung besteht die Möglichkeit der “Mitgliedschaft auf Gegenseitigkeit” (passive Mitgliedschaft ohne Beitrag und Stimmrecht).
  8. Personen, die sich um den VW-Bus und die IG-T3 besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleiche Rechte wie ordentliche Mitglieder; sind aber von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages befreit.

 

§5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, dem Austritt oder dem Erlöschen der Firma bei juristischen Personen
  2. Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig. Er erfolgt durch schriftliche Austrittserklärung an den 1. Vorsitzenden und/oder den Kassenwart des Vorstandes.
  3. Ein Mitglied kann auf Beschluss des Vorstand vom Verein ausgeschlossen werden, wenn:
    1. das Mitglied bis 30.Juni des neuen Geschäftsjahrs mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist,
    2. das Mitglied in erheblichem Maße gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat.

Im Falle von a) ist das Mitglied schriftlich zu informieren. Bei Wiedereintritt ist die Beitrittsgebühr erneut zu entrichten.
Im Falle von b) ist das betroffene Mitglied zuvor mündlich oder schriftlich anzuhören. Die Entscheidung ist schriftlich zu begründen. Gegen den Beschluss kann das betroffene Mitglied innerhalb eines Monats ab Zugang schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit.

§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder haben das Recht, an den Versammlungen des Vereins teilzunehmen.
  2. Die Mitglieder haben die Vereinsinteressen zu wahren.
  3. Jeder Anschriftenwechsel ist von den Mitgliedern dem Vorstand unverzüglich anzuzeigen.

 

§7 Beiträge, Verwendung, Sachleistungen

  1. Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
  2. Zur Durchführung seiner Aufgaben erhebt der Verein von seinen Mitgliedern Beiträge, über deren Höhe die Mitgliederversammlung entscheidet.
  3. Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge. Der Jahresbeitrag ist bis spätestens 30.Januar des laufenden Geschäftsjahres, bei Neuaufnahme eines Mitgliedes zum Zeitpunkt des Beginns der Mitgliedschaft als Gesamtbetrag zu zahlen.
  4. Eine Beitragserhöhung muss den ordentlichen Mitgliedern bis zum 15. Juni des laufenden Jahres für die Zeit des folgenden Geschäftsjahres mitgeteilt werden. Die Bekanntgabe kann in einer Mitgliederversammlung mündlich erfolgen, nicht anwesende Mitglieder werden über das Protokoll informiert.
  5. Spenden oder Sachleistungen, die von Privatpersonen, Firmen oder Organisationen entgegengenommen werden, dürfen nicht an Bedingungen geknüpft sein, welche die inhaltliche Arbeit und das Auftreten des Vereins betreffen. Zweckgebundene Spenden, z. B. zur Anschaffung/Erhalt eines Fahrzeuges, sind möglich.

 

§8 Organe

Die Organe des Vereins sind:

  1. der Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung

 

§9 Vorstand

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen.
  2. Wählbar sind ordentliche Vereinsmitglieder.
  3. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, kann der Vorstand einen Nachfolger bestimmen. Scheiden gleichzeitig mehr als drei Vorstandsmitglieder aus, so entscheidet die Mitgliederversammlung. Bei einem zeitnahen Ausscheiden aller Vorsitzenden entscheidet eine außerordentliche Mitgliederversammlung über die Nachfolge.
  4. Das Amt eines Vorstandsmitgliedes erlischt durch Tod, Ablauf der Wahlperiode, Ausschluss aus dem Verein, schriftlicher Austrittserklärung oder Rücktrittserklärung.
  5. Der Vorstand versieht seine Aufgaben ehrenamtlich. Auslagen zur Erfüllung seiner Aufgaben sind ihm zu ersetzen.
  6. Der Vorstand besteht aus:
    1. dem 1.Vorsitzenden
    2. dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden
    3. dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden
    4. dem Kassenwart,
    5. dem Schriftführer
    6. der Redaktion
    7. dem Administrator der Web-Auftritte des Vereins
  7. Der Vorsitzende, seine Stellvertreter und der Kassenwart sind jeweils einzeln zur Vertretung des Vereins im Sinne §26 BGB berechtigt.

 

 

§10 Zuständigkeit, Einberufung und Beschlussfassung des Vorstand

  1. Dem Vereinsvorstand obliegt die Leitung des Vereins und die Verwaltung des Vereinsvermögens gemäß den Beschlüssen der Mitgliederversammlung. Er hat alle Maßnahmen zu treffen, die zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins erforderlich sind. Dies sind insbesondere:
    1. Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
    2. Erstellung des Jahresabschlusses
    3. Erstellung eines Finanzplanes für das Geschäftsjahr
    4. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung
    5. Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern
  2. Der Vorstand wird vom Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch den 1. Stellvertreter einberufen.
  3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn 2/3 seiner Mitglieder anwesend sind. Für die Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich, bei Stimmengleichheit entscheidet Stimme des Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung die seines Stellvertreters. Eine Beschlussfassung ist ohne Vorsitzenden zulässig, wenn alle Vorstandsmitglieder der zu beschließenden Regelung zustimmen.
  4. Über alle Vorstandssitzungen werden Niederschriften angefertigt, die die gefassten Beschlüsse, das Abstimmungsergebnis, Ort, Zeit und Namen der Teilnehmer enthält. Die Niederschriften sind vom Schriftführer und dem Vorsitzenden zu unterschreiben.
  5. Der 1. Vorsitzende und sein Stellvertreter haben die laufenden Geschäfte nach den Beschlüssen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung zu führen.

 


§11 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn eine Einberufung von 1/10 aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die gleichen Satzungsbestimmungen wie die der ordentlichen.
  2. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Einladungsfrist von acht Wochen schriftlich einzuberufen. Mit der Einladung ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung sowie Ort und Zeit mitzuteilen. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, bis 14 Tage vor der stattfindenden Mitgliederversammlung, Vorschläge zur Tagesordnung zu machen. Der Vorstand muss diese Vorschläge bei der Festsetzung der Tagesordnung berücksichtigen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Pflicht, die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.
  3. Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) wird der Termin für die nächstjährige ordentliche Mitgliederversammlung festgelegt.
  4. Die Versammlungsleitung kann von den Vorstandsmitgliedern ausgeübt oder auf ein Vereinsmitglied übertragen werden. Der Protokollführer ist der Schriftführer.
  5. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Die Einladung von Gästen ist möglich.
  6. Soweit die Satzung nicht anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
  7. Die Ausübung des Stimmrechts durch einen Dritten ist ausgeschlossen.
  8. Eine Abstimmung erfolgt grundsätzlich offen oder auf Antrag der einfachen Mehrheit der Anwesenden durch geheime Wahl.
  9. Die Durchführung von Wahlen wird vom Versammlungsleiter geleitet. Für Wahlen gilt folgendes: hat in einem Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen statt.
  10. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig.
  11. Eine Auflösung des Vereins ist nur möglich, wenn dieser Punkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung aufgeführt war. Zusätzlich ist eine Mehrheit von 9/10 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
  12. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, welches vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:
    1. Ort und Zeit der Versammlung
    2. die Person des Versammlungsleiters und des Schriftführers
    3. die Tagesordnung
    4. die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung
    5. bei Satzungsänderungen oder Änderungen der Geschäftsordnung der genaue Wortlaut der Änderungen.
    6. eine Anwesenheitsliste der anwesenden Vereinsmitglieder
  13. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
    1. Bestimmung der Grundsätze der Vereinspolitik
    2. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands und der Kassenprüfer sowie die Entlastung des Vorstandes
    3. turnusmäßige Wahl des Vorstandes
    4. Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrags
    5. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung
    6. Beschlüsse über den Einspruch eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand und abgelehnte Anträge auf Mitgliedschaft

§ 12 Kassenprüfung, Kassenprüfer

  1. Zur Prüfung der Kassen- und Vermögensverwaltung des Vereins werden von der Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer für die Dauer eines Jahres gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
  2. Die Kassenprüfer dürfen im Verein kein weiteres Amt und/oder keine weitere Aufgabe innehaben.
  3. Die Kassenprüfer haben die Ordnungsmäßigkeit der Kassen- und Buchführung des Kassenwarts zu überprüfen.
  4. Die Kassenprüfer haben das Ergebnis der Prüfung der Mitgliederversammlung mitzuteilen.
  5. Zur Erfüllung ihres Auftrages haben die Kassenprüfer jederzeit das Recht, Kasse und Belege zu prüfen. Sie sind gehalten, rechtzeitig vor der Jahreshauptversammlung mit der Prüfung zu beginnen.

§ 13 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in §9.11 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
  2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  3. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an eine karitative Einrichtung. Diese wird auf der Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit festgelegt.

 

 

 

Jüterborg / Brandenburg, 16.08.2014

  1. Fassung nach Satzungsänderung vom 26.05.2001